Verletzungsrisiko bei Sportschuhen

Verletzungsrisiko bei falschen Sportschuhen

Die Suche nach Schuhen für den Sport kann bei der Vielzahl der auf dem Markt erhältlichen Modelle besonders entmutigend sein. Da Schuhe jedoch eine wesentliche Rolle bei der Dämpfung von Stößen beim Laufen spielt, ist es wichtig, dass Sie sich die Zeit nehmen, die richtige Wahl zu treffen.

Das Laufen in den falschen Schuhen kann katastrophal sein, besonders wenn Sie lange Strecken zurücklegen oder sich über unwegsames Gelände wagen. Viele Fußverletzungen werden durch falsches Schuhwerk verursacht und sind auch die Hauptursache für die häufigsten Laufverletzungen, bspw. der Sehnenscheidenentzündung. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Füße heutzutage nicht mehr optimal aussehen, sind Ihre Schuhe möglicherweise nicht die richtigen Schuhe für Sie. Achten Sie daher auf die folgenden Warnzeichen.

Hämatom oder Verlust von Zehennägeln

Wenn Sie regelmäßig zu kleine Schuhe tragen, kann es sein, dass Sie zu viel Druck auf den Zehen ausüben und die Zehennägel schwarz werden oder sogar verlieren. Dies wird auch als „der schwarze Nagel des Läufers“ bezeichnet. Lassen Sie sicherheitshalber einen Zentimeter breiten Raum zwischen der Spitze Ihres längsten Zehs und den Zehen Ihrer Schuhe. Haben Sie keine Angst, eine Nummer größer zu nehmen.

Die Entwicklung von Blasen entgegenwirken

Seien Sie sich bewusst, dass Sie kein Einzelfall sind. Als Hauptbeschwerdequelle bei Langstrecken-Enthusiasten sind diese schmerzhaften Laufbegleiter oft ein Zeichen für an manchen Stellen zu enge oder zu enge Schuhe. Während deine Turnschuhe darauf ausgelegt sind, deine Füße in Position zu halten, sollten sie ihre Bewegung beim Laufen nicht beeinträchtigen. Unser Tipp: Oft entstehen Blasen einfach durch zu enge Schnürsenkel. Probieren Sie also verschiedene Schnürtechniken aus, um die für Ihre Füße am besten geeignete zu finden.

Schmerzen abfedern

Fersenschmerzen durch Plantarfasziitis sind eine der häufigsten Verletzungen bei Läufern, und das Laufen mit den falschen Schuhen, insbesondere auf harten Böden wie Beton, ist eine der Hauptursachen. Denken Sie daran: Beim Laufen berühren Ihre Fersen ständig den Boden. Früher oder später zeigen sie Verspannungen, wenn die Stöße nicht ausreichend abgefedert und stabilisiert werden.

Die richtige Beratung kann Ihre Wahl positiv beeinflussen

Fragen Sie im örtlichen Laufgeschäft nach einer professionellen Beurteilung Ihrer Füße. Dazu gehört eine Analyse Ihres Gangbildes, die die Eigenschaften Ihres nächsten Paars Schuhe bestimmt (z. B. besseren Halt). Es ist ratsam, dies regelmäßig zu tun, da sich unsere Füße mit dem Alter verändern können.

Generell sollten Sie Ihre Laufschuhe alle 600 bis 800 km pflegen. Sehen Sie, ob sie asymmetrisch aussehen, zum Beispiel wenn der Absatz eines der Schuhe abgenutzter aussieht als der andere. In diesem Fall benötigen Sie möglicherweise spezielle Einlagen, um Ihren Körper auszubalancieren.